Standpunkt

Soviel vorweg: Kein Unternehmen wird gänzlich ohne sie auskommen. Ob der Arbeitsplatz allerdings auf dem Unternehmenscampus ist, im Satellitenbüro wohnort-nah auf dem Land oder im Homeoffice – diejenigen, die heute in „Büros“ arbeiten, werden auch in der Zukunft in Büros arbeiten. Und noch eine Wahrheit: Bei einigen Büros ist es auch gar nicht schlimm, wenn sie dem Wandel des Zeitgeists zum Opfer fallen. Es wird sogar höchste Zeit.

Wir beobachten seit einiger Zeit verschiedene Strömungen: Sie alle eint, dass Qualität immer mehr ins Zentrum rückt. Der Mitarbeiter benötigt die besten Bedingungen, um seine Arbeit gut zu machen, um Unternehmensziele zu erreichen. Mitarbeiter begeistern Kunden, binden diese, sorgen für Cross- und Upselling. Dafür brauchen sie neue Freiheiten, Verantwortung und – im wahrsten Sinn des Wortes – Spielräume.

Neben der Qualität ist Agilität eine Bewegung, die Arbeit und Arbeitswelt verändert. Mehr Freiheit bei der Ausgestaltung braucht neue Kommunikationszonen, braucht Flächen für Kreativität. Räume müssen es unterstützen, Neues auszuprobieren. Wer neue Methoden oder Kampagnen mit einem Projektteam testen will, schiebt mit geringstem Aufwand einige Pop-up-Arbeitsplätze betriebsbereit zusammen und schon kann es losgehen. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Und gleichzeitig hat nicht zuletzt COVID-19 neue Arbeitsorte in den Fokus gerückt. Aber das ist auch nur eine Facette des Megatrends zu Qualität und Agilität. Denn was im Frühjahr 2020 schnell improvisiert wurde, kann langfristig keinen Bestand haben: die Arbeit am heimischen Küchentisch.

Mit unserem H3O-Konzept fassen wir diese drei Trends zusammen und geben drei Antworten: Host, Hood und Homeoffice. Der Host ist Heimat der Arbeitgebermarke und Zentrum für Kreativität und Identität. Hood meint den wohnort-nahen Satelliten, der kleinen Teams beste (und bestens angebundene) Arbeitsmöglichkeiten bietet. Der Satellit kann aber genauso gut auch Co-Working-Spaces für andere anbieten. Er ist nicht nur nah am Mitarbeitenden, sondern hat städtebauliche Wirkung, indem er Landflucht verhindern hilft. Eine kleine Einheit mit großer Wirkung also.

Und die kleinste Einheit der Arbeitswelt ist das Homeoffice, das ergonomisch gut ausgerüstet ebenfalls einen guten Arbeitsplatz bietet – vielleicht sogar so, dass die Arbeitgebermarke transportiert wird. Denn coole Module sind Möbel, die sich in die Wohnsituation – ob Wohngemeinschaft oder Villa – integrieren lassen.

Das klingt nach Zukunft? Die Zukunft ist nah. Denn das, was bleibt, wird Qualität sein und Qualität für den einzelnen arbeitenden Menschen bieten. Darauf kommt es an.

Wie weit sind Sie bei Host, Hood und Homeoffice?